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Diskonter |
Äußerst erfolgreiche Lebensmittelverteilerketten, die sich über eine sehr aufwändige Form der Warenpräsentation (entweder auf Europaletten aus Kiefern- oder Erlenholz) und einem sehr sorgfältig ausgesuchten Warensortiment (das Einheitszitronenduftdeo für Sie und Ihn) nachhaltig in den Kernschichten der Krisenklientel festgesetzt haben. Kreative Warenkennzeichnung mit hübschen Schildchen und Ornamenten runden das Einkaufserlebnis ab.
Das Erfolgsprinzip von Diskontmärkten zu Krisenzeiten beruht auf dem Phänomen des so genannten Schnelldrehers, der Krisenkunde kommt schnell rein, greift sich schnell die Einheitsware und verschwindet schnell wieder.
Besonderen Wert legt das freundliche und entspannte Kassenpersonal auf ein betont entschleunigtes Befördern der Einkäufe in den Wagen und dem beruhigten, beinahe feierlichen Abwickeln der Geldtransaktion.
Sehr begeistert werden die meist zu Wochenbeginn eingestreuten Sonderaktionen mit beschränkter Vorratshaltung aufgenommen, da dies nicht selten zu spannenden Faustkämpfen und Raufhändel im Laden, aber auch zu friedlichen, völkerverständigenden Versammlungen zu früher Morgenstunde vor den Toren der Fillialen führt.
Hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, dass führende Glaubensvertreter vom Krisentum in den höchsten Vorstandsetagen der Diskonter Führungspositionen besetzen.
Die Diskonter mit den höchsten Marktanteilen sind im deutschsprachigen Raum die Diskonterkette Hodl, weiters die Firma Haldy (zu 80% im Besitz der Gebrüder Bernard und Bertram Hodl) und die deutsche Tochterfirma der britischen, ursprünglich aus dem Erotikbereich stammenden Firma Gleedle. |
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 | Super! Tiare Tipani 21.02.2009 18:48 | | Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Beitrag zu kommentieren.
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