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Krisengespräch |
Der Übertritt in das Krisentum ist nicht, wie vielleicht vermutet, ein Selbstläufer. Es ist ein von einem erfahrenen Krisentümler begleiteter Übergang, der den anstehenden Zwangsbescheidungsprozess des Neuankömmlings während des Übertritts begleitet.
Im ersten Schritt wird der angehende Gläubige eine umfangreiche "Konsumbeichte" ablegen und seine ihn belastenden Dauerschuldverhältnisse offen legen. Der erfahrene Tümler wird deshalb sehr behutsam vorgehen und die dabei verwendeten Fragetechniken richten sich anfänglich nur auf "leichte" Themen wie Wertkarten und/oder Verträge für Mobiltelefone. Der aufmerksame Betreuer des Krislings achtet, während das Gespräch auf belastendereThemen wie überzogene Kreditkarten, Alimentsverpflichtungen und Inkassoforderungen zusteuert, sehr sorgfältig auf die Körpersprache des Novizen. Zug um Zug wird so der Krisling vom schwerwiegenden Gedankengut befreit.
Erst danach ist der angehende Krisentümler bereit, die passiven Techniken des geduldigen Ausharrens zu erlernen. Diese abwartende Haltung wird durch ein stilles Gebet zu der Schutzheiligen des Konsumismus, Santa Kristina de Consumisma begleitet. Dem "Gegrüßet seist du Kristina".
Zum Abschluss des zeremoniellen Krisengesprächs erfolgt das rituelle Besprenkeln des neuen Mitglieds der Glaubensgemeinschaft mit "Weihwasser" aus einer bei der Kristoforusquelle befüllten Pfandflasche. |
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Kommentare
 | Bei der zuvorkommenden, einfühlsamen Einführung ins Krisentum macht´s richtig Spaß n´waschechter Krisling zu werden.....! Tiare Tipani 13.03.2009 15:09 | | Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Beitrag zu kommentieren.
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