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RSa-Brief |
Der viel schlimmere und größere Bruder vom RSb-Brief, taucht in der historischen Konkursliteratur immer wieder als "Message from Mephisto" auf und wird auch gerne als "Mercedes Benz" unter den Bösen Briefen bezeichnet. Einer der schwerwiegenden Nachteile des RSa-Briefes im Vergleich zum RSb-Brief ist die unbedingte Erfordernis für den Adressaten, den Umschlag persönlich entgegen zu nehmen und verwehrt dadurch das bequeme Verschieben von Weinkrämpfen und Angstzuständen auf Verwandte und Angehörige. Er tritt meist allein und im schmucken, hellblauen Tarnkleid auf, hinter dem sich immer ärgerliche Anklagen, lästige Zahlungsaufforderungen und unaufschiebbare Vollstreckungsurkunden verbergen und wird bei Abwesenheit des Empfängers im sicheren Postnest hinterlegt. Bei psychisch und physisch bedingter, verspäteter Abholung stellen sich währenddessen psychosomatische Symptome wie Schwindel, Augenflimmern, Händezittern, Schweißausbrüche und Ohrensausen ein.
 | RSa-Brief: Vorderansicht |
 | RSa-Brief: Hinteransicht |
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