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Gebrauchsanleitung zur ultimativen Unternehmenskrise |
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23.03.2009 Insolvenzmeister gibt die entscheidenden Tipps, wie Familienbetriebe verlässlich zum Fiasko werden |
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Die Welt von heute ist durch den immer schnelllebigeren Waren- und Informationskonsum der Menschen geprägt. Persönliche Geheimnisse, Illusionen und Traumplätze werden kaum mehr geduldet, sollten schonungslos und schleunigst offen gelegt und via Internet jedem zugänglich gemacht werden. Diese gefühlte und tatsächliche Beschleunigung wirkt sich negativ auf die realen, zwischenmenschlichen Beziehungen aus.
Eingebettet sind diese technischen und informellen Fortschritte in einen immer engeren Rahmen von Toleranz und Verständnis gegenüber menschlicher Fehler oder einem möglichen Scheitern.
Eine sachliche Beschreibung scheint mir in diesem Fall als ein „Mehr desselben“, und um einen Unterschied darzustellen, habe ich mich für die paradoxe Betrachtung entschieden.
Meine Beobachtungen und Wahrnehmungen, die persönlichen Erfahrungen, die Erkenntnisse nach der Katastrophe, die verhinderten Veränderungen, die nicht mehr korrigierbaren Versäumnisse und der emotionale Schmerz der Vergeblichkeit waren wesentliche Auslöser für mein Vorhaben, diese lang anhaltende Veränderungskrise und das finale Scheitern zu beschreiben. Durch die nun erfolgte, nachträgliche Strukturierung des Prozesses möchte ich vielleicht anderen Betroffenen dabei helfen, auf Beobachtbares aufmerksam zu werden, Erlebbares bewusster zu erleben, Erkennbares zu erkennen und dadurch Veränderbares zu verändern und Versäumtes zu verhindern. Dem Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber Unveränderbarem gibt es nichts entgegenzusetzen, sondern nur die Zuversicht, dass Andere durch diese Erfahrung gewachsen sind.
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